head Haus Norderhofenden

Erlebnispädagogik in den Ferien:
Auf zwei Skûtsjes durch Frieslands Kanäle

Auf zwei alten Binnenfrachtseglern, im niederländischen Friesland Skûtsje genannt, ging die „Besatzung“ des Kernhauses in diesem Sommer auf Chartertour. Mehr als 100 km führte der Törn durch Kanäle, kleine friesische Meere und über das IJsselmeer, getrieben allein vom Wind. Wo die Landschaft besonders schön war oder eine kleine Stadt mit friesisch-herbem Charme zur Besichtigung einlud, wurde angelegt und Landgang gemacht.

Die jugendlichen Passagiere waren zugleich die Besatzung. Alle mussten mit anpacken, setzten die Segel oder hatten Kombüsendienst. Proviant und Gepäck waren mit dem Kleinbus von Haus Norderhofenden herantransportiert worden, weshalb die meisten Jugendlichen mit der Bahn nach Friesland angereist waren.

Nach der Ankunft ging es sofort los. Das Wetter war anfangs schlecht, und auch der auf einem Segelschiff strukturierte Tagesablauf und das Zusammenleben auf begrenztem Raum bereiteten den Jugendlichen zunächst Probleme. Die Stimmung war entsprechend gereizt, die notwendige Teamarbeit erschwert.

Konflikte und Eskalationen waren somit vorprogrammiert – und traten auch prompt ein. Diese Phase der Teambildung ist jedoch ein wichtiger Aspekt von Erlebnispädagogik. Den Betreuern gelang es, in Gruppen- und Einzelgesprächen die Konflikte beizulegen. Zeitgleich wurde das Wetter schöner, und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen klarte die Stimmung auf. Nun endlich konnte auch unter freiem Himmel gegrillt werden.

Schnell war die Woche vorbei. Am Ende hatten alle nicht nur viel über Segeln gelernt, sondern auch über sich und das Erlebnis, auf engem Raum miteinander auszukommen. Das Urteil der Jugendlichen fiel einhellig aus: Sie fanden es gut, an dieser Freizeit mit erlebnispädagogischem Hintergrund teilgenommen zu haben.

> Skûtsjesegeln (Website des Veranstalters)

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